Beikraut Melde mal anders

Gärtner kennen sie ja, die Melde. Mit Turbo-Wachstum wird aus dem winzigen Pflänzchen ein riesiger Strunk, der unserem Gemüse Licht und Nährstoffe wegnimmt. Aber die Blätter sind essbar, Feinschmeckern gelten sie als Delikatesse. Hobby- und Profiköche bereiten mit ihnen schmackhafte Salate, Suppen, Aufläufe, Strudel und Soufflés zu.

Mit diesen winzigen Blättern? das war mir doch etwas zu mühsam, weshalb ich mich an einer Melde-Variante mit großen Blättern versucht habe, der Gartenmelde (Atriplex Hortensis). Die Aussaat erfolgte im März, die Pflanze ist einjährig. Ich bin gespannt, ob ich die Blätter auch noch im Hochsommer ernten kann.

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Die großen Blätter lassen sich leicht pflücken und geben auch bei einem kleinen Beet sehr viel Blattmasse her.

Wie ist die Melde denn nun Geschmacklich? Genauso wie die Schwester mit den kleinen Blättern, es schmeckt und riecht nach grüner Wiese. Daraus entsteht entweder ein herzhafter Salat, oder ich zerkoche es wie Spinat und ergänze mit Speck, Schafskäse etc. Das ist eine herzhafte Beilage zu Vollkornnudeln und auch den Kindern schmeckt es. Blattläuse gehen offenbar nicht so gerne an die Pflanze, während Spinat und Mangold voller Läuse sind, sind diese hier nur vereinzelt an den Blättern.

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