05/2016: Die Gurken recken ihre Hälse heraus

Gurken ohne Gewächshaus – Mein Anbau von Freilandgurken

Aufs Gewächshaus verzichte ich aus Prinzip, wie komme ich aber zu meinen Gurken? Meine Erfahrungen mit Gurken im Freiland.

Ich gebe es zu: Ich pflanze mir so viele Sorten und Mengen an, da kann mich nicht um jede Pflanze einzeln kümmern. Ich brauche robustes Zeug, das gegen Schädlinge resistent ist und nicht gleich vertrocknet, wenn ich mal übers Wochenende weg bin. Ich bin wegen der Aufwandes kein Freund von Gewächshäusern und baue meine Gurten daher im Freiland an.

Gute Erfahrungen habe ich mit einer Hügel-Anlage gemacht. Hier decke ich Pferdemist oder Kompost (relativ frisch) mit Erde und einer dicken Teichfolie ab. Die dicke Follie kann ich nur schwer empfehlen, sie kann über viele Jahre immer wieder verwendet werden und ein Stück von 1 m Breite und 3 m Länge genügt.

Das Prinzip: Blumentöpfe auf dem Kamm des Hügels eingraben, Öffnung nach oben. Folie drüber und mit dem Cutter-Messer jeweils ein Kreuz über den Topf und ein zweites Kreuz direkt neben den Topf. In das zweite Kreuz stecke ich Anfang Mai oder auch Ende April jeweils 2-3 Samen. Macht das Kreuz ruhig nur 3 cm lang, die Pflanze wächst zum Licht und findet den Weg. Den Pflanzen könnte mach noch ein Gestell zum Ranken daneben stellen. Über den kleinen Hügel sind sie nämlich schnell hinausgewachsen.

Vorteile:

  • Erde wärmt sich schnell auf
  • Erde bleibt feucht (nur alle 3-4 Tage gießen im Hochsommer)
  • sparsame Wässerung in die Blumentöpfe (Trichter)
  • kein Beikraut
05/2016: Die Gurken recken ihre Hälse heraus

05/2016: Die Gurken recken ihre Hälse heraus

August 2016: Der Gurken-Hügel wird abgebaut.

August 2016: Der Gurken-Hügel wird abgebaut.

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