Pastinaken und Haferwurz – ein Gespann zum gegenseitigen Nutzen?

Pastinaken und Haferwurz müssen natürlich wieder sein, ersteres wegen des Geschmacks und der Winter-Einlagerung und letzteres für die Erntemöglichkeit im Winter und der Schädlings-Unempfindlichkeit.

Zwei Sorten Pastinaken haben den Weg aufs Feld gefunden. Tender and True und eine zweite Sorte. Aussaat war sehr zeitig, nämlich Anfang März, im gleichen Zug wie die Karotten und natürlich der Haferwurz. Beide Pflanzen wachsen sehr langsam und belegen das Feld das ganze Jahr über. Weil Pastinaken und Haferwurz sehr gut aufkeimen säe ich gleich Pflanze für Pflanze im passenden Abstand. Ein nachträgliches Verziehen muss nicht sein, die Arbeit spare ich mir. Dieses Jahr sind nur eine handvoll Pflanzen nicht aufgegangen, diese Plätze belege ich mit Pflänzchen, die in der Reihe zuviel sind.

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Der Abstand ist 10 bis 15 cm, auch beim Haferwurz. Die Pastinaken legen ziemlich große Blätter an, das will Platz haben. Pastinaken ziehen Wühlratten an, die mögen den süßlichen Geschmack genauso wie ich. Daher müssen die Rüben im Herbst raus, sobald die Mäuse ihr Unwerk beginnen. Ich lagere sie dann im Keller-Verschlag in der Garage, also unbeheizt mit etwas Erdfeuchte. Sie liegen in einer Tonne mit Erde und luftduchlässigen Deckel. Der Deckel ist Pflicht, denn auch hier finden die Mäuse meine Rüben.

Was meine ich denn nun mit dem gegenseitigen Nutzen? Nun ja, der Haferwurz könnte so eine Art Brandmauer gegen die Wühlratten sein, denn den mögen die gar nicht fressen. Haferwurz ist roh bitter und nicht genießbar. Beim Anschneiden sondert er eine milchige, weiße Flüssigkeit ab. Der Erfolg dieser Mission ist aber eher unwahrscheinlich, aber man kann ja hoffen.

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