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Praktische Gartengeräte – Diese Geräte sind ein Muss für den Gemüse-Gärtner

Diese Geräte habe ich mehr oder weniger im täglichen Einsatz. Sie sind ein Muss für den ambitionierten Kleingärtner. 

In der Erde zu wühlen, das macht ja Spaß. Doch erst mit den richtigen Geräten kommt die Sache richtig ins Rollen, denn: Gute Geräte halten eine Ewigkeit, werden an die Kinder vererbt und wachsen ans Herz.

Stecksysteme 

Scheinen beliebt zu sein, z. B. Gardena, ich halte jedoch wenig davon. Wer einen großen Garten pflegt und mehr als ein sporadisches Erdbeer-Beet sein Eigen nennt, der sollte auch Platz finden für einen kleinen Geräte-Fuhrpark. Damit jedes Teil seinen Platz hat, habe ich mir eine Wand-Aufbewahrung ausgedacht: Geräte-Pool – Übersichtlich an der Wand.

Diese Galerie zeigt meine grundlegenden Arbeitsgeräte im Garten.

Grabegabel – Umgraben, Kompost schaufeln, Wurzelgemüse ernten

Mein wichtigstes Stück, gleich danach kommt die Gartenkralle mit den drei Zinken, auch Grubber genannt. Der Stiel ist kurz und gerade und hat oben einen U-Griff. Diesen finde ich praktischer als T-Griffe, wie beim Spaten, letzere können sich lösen.

Eisenharke – Harken, Glätten

Die Eisenharke mittlerer Breite ist weiß Gott nichts besonderes. Zum Einsatz kommt sie aber oft: Beim Komposterde verteilen, beim Laub oder Gras harken, beim Glätten einer umgegrabenen Fläche.

Gartenkralle – Boden lockern, Untkraut jäten

Die Gartenkralle / Gartengrubber ist ein universelles Tool, einerseits zum Auflocken (Lüften = verhindert Austrocknung) des Bodens und andererseits zum Vernichten von Untkraut. Anders als die Hacke schneidet sie keine Wurzeln ab. Sie löst aber die Wurzeln der Beikräuter von der Erde, so dass selbige von Hand herausgezogen werden können. Dies ist aber eher ein Job für die kurze Version, die Hand-Gartenkralle.

Der Trick bei der Gartenkralle mit langem Stiel: Es geht nicht darum, Beikraut im Erdreich zu lösen, um sich dann zu bücken und selbiges heraus zu ziehen. Das wäre auf Dauer sehr mühsam und bei großen Flächen zu zeitintensiv. Ich lockere statt dessen die Wurzeln im Erdreich und werfe dann mit einer schnellen seitlichen Bewegung die unerwünschten Beikräuter in die Luft. So bleiben sie liegen und vertrocknen.

Diese Technik bringt im Detail keine perfekt vom Beikraut bereinigten Flächen. Darum geht es aber auch nicht, sondern darum, möglichst viel Fläche in wenig Zeit zu lüften und wenigstens 80 % der Beikräuter vertrocknen zu lassen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Wenigstens 24 Stunden nach dem Grubbern keine Wässerung, damit Beikräuter nicht wieder Erdanschluss finden. Im Hochsommer genügen 12 Stunden.

Letzter Vorteil der Kralle: Die Wurzeln des Gemüses werden nicht beschädigt, höchstens gelockert.

Handkultivator – Boden lockern, Untkraut jäten auf kleinen Flächen

Mit der Hand-Version der Gartenkralle bearbeite ich in der Hocke, auf Knien oder gebeugt den Boden. Auflockern (Lüften) und Beikraut entfernen ist das Ziel. Es gibt unterschiedliche Varianten und Bezeichnungen: Kleingrubber, Unkrauthacke, Grubber, Handkultivator, Gartenkralle

Die Bauform mit den drei Zinken ist die üblichste, es gibt sie aber auch mit zwei Zinken. Mit einem Zinken, das ist der Sauzahn, den es auch mit langem Stiel gibt.

Der Abstand zwischen Griff und Zinkenansatz ist das zweite Unterscheidungsmerkmal. Mein Modell wie im Bild hat zirka 12 cm zwischen Griff-Anfang und Biegung der Zinken. Es gibt jedoch Handkultivatoren mit kleinerem (6-8 cm) und größeren Abständen (bis 15 cm).

Tendenziell kann ich mit einem längeren Stiel weniger Kraft zielgerichtet auf die Erde bringen. Dafür muss ich mich aber nicht so weit Bücken. Wenn ich ohnehin in der Hocke arbeite, dann empfiehlt sich ein kurzer Schaft (Abstand Zinken-Griff).

  • kurzer Schaft: meistens in der Hocke arbeitend (dicht am Boden), feste Böden
  • mittlerer Schaft: gebeugt und in der Hocke arbeitend
  • langer Schaft: oft gebeugt arbeitend (erhöht vom Boden), selten in der Hocke

 

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